Discussion:
crazy Soze(15Juli2017)
(zu alt für eine Antwort)
Toni-Ketzer
2017-07-15 15:56:47 UTC
Permalink
Raw Message
Autor David Berger bezeichnet "Angie" als eine weniger kluge oder
gebildete, aber dafür unglaublich gewiefte Merkel.
(https://philosophia-perennis.com/2017/07/15/konservative-cdu-csu)
Offenbar erkennt Genosse Christian Ude eine vergleichbare Sachlage und
möchte diese inform seines Buch verkaufen.
(http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ude-im-neuen-buch-merkel-hat-unglaubliche-entpolitisierung-herbeigefuehrt-a2167356.html)
Die Genossen fordern jedoch Solidarität ab, er beteuert und sei
überzeugter Sozialdemokrat. Aber können Sozialisten überhaupt Demokraten
sein? Seit Jahrzehnte übt die SPD keine Oppositionsarbeit, nur das
Parteibuch zählt. Innert der SPD gilt es Mitglied in einer großen
Gemeinschaft sein. Talente für Aufgaben und Funktionen werden bereits ab
Grundschule rekrutiert. Anders kennt Merkel ihre Parteiarbeit ebenso
nicht, so funzte die DDR bis zu ihren Niedergang. Sollte Genosse
Christian Ude heute plötzlich bedenken kommen, sind diese für die "Große
Gemeinschaft" weniger bedeutend. Sein Buch wird registrierend von
Zweiflern gekauft, der Autor wird kaum Gewürdigt. Es tönt "AfD", er
sitzt plötzlich zwischen allen Stühlen. Wie kann er nun anschließend
behaupten, das Merkel eine "unglaubliche Entpolitisierung" betrieben
habe? Die Genossen welche er diente grölen im Zeichen des überkreuzten
"S"(Sozialismus): "Mauern brechen, aber unsere Herzen nicht".
Nachgefragt: Wie wird man Deutscher? Klare Antwort: Durch
Solidaritätskundtuung mittels Parteibuch. Irgendwelche nationalistische
Außengrenzen gibt es da nicht. Deutschland als Teil Europas reicht vom
Ural bis zum Atlasgebirge, von Arabien bis weit draußen auf dem
Atlantik. Neben ähnliche politische Visionen hob man einst bei geraden
Rücken den rechten Arm mit gestreckten Fingern. Heute dient ein Lächeln
als Solidarkundtuung. Haben wir die Genossen jemals anders gekannt?
Toni-Ketzer
2017-07-16 10:32:27 UTC
Permalink
Raw Message
Toni-Ketzer wrote:
Ist "mehr Demokratie wagen" ein Wagnis? Die Genossen unterbinden
politische Unvernunft durch Solidarkundtuung welche zugleich zur
Eignungsprüfung dient. Alles was nicht auf Linie ist entwickelt eine
Gefahr für die Glaubensgemeinschaft. Nach jede Opposition wird gesucht,
früh erkannt und im Keim erstickt. Es gibt nur Obergenossen welche
entscheiden. Es gibt Edelsozen welche als Vorbild dienen. Es gibt wahre
Helden des Sozialismus welche ihr Leben für die große Gemeinschaft in
den Ring werfen. Nur weiterentwickeln wird sich der Sozialismus niemals,
eben darum. Siehe z.B. das heutige Kuba mit ein Lebensstandard Anno1956.
Offenbar hat innert des gelebten Sozialismus die Unvernunft eine
beständige Heimat gefunden. Dort kann sie unangefochten überdauern.
Keine anderen Fragen werden gestellt, auf Standardfragen gibt es
vorgefertigte Antworten. Eine Welt ohne Farben, ohne Kreationen, ohne
Ideen, ohne Fantasie, ohne Träume oder Ziele. Ein Genosse dient
vornehmlich der großen Gemeinschaft. Er zeugt Kinder um diese bei der
Kinderkrippe abzuwerfen. Und immer wieder gibt es Abenteurer welche das
geschenkte Leben für sich behalten möchten. Alle Träume, Fantasie und
Ideen sollen dem ureigensten Interesse dienen. Wie im Sozialismus üblich
bilden solche Freigeister eine eigene Gruppe, werden von den Sozen
ausgegrenzt. Um inmitten der Genossen dennoch politisches Gewicht zu
haben, wird Partei gemacht. Die Genossen "Trojaner" greifen mit dem Ziel
nach Parteibücher, um Parteispitzen zu erobern, bringen Agenten und
Spione in andere Parteien ein. Sie zersetzen dort die Gemeinschaft samt
demokratisches Fundament. Siehe z.B. damalige "Freie UNION", DiePiraten
oder heutige "AfD". Aufgrund der ruinierten Parteien wissen die Genossen
das es viele Oppositionelle gibt. Und die Genossen entwickeln plötzlich
Ideen, die Angst treibt sie zu neuen Denken. Genosse Journalist Ken
Jebsen stellt die Idee vor welche durch Prof. Genossin Petra Plininger
zuvor erklärt wurde.
(http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mehr-demokratie-wagen-mit-buergerkandidaten-kenfm-im-gespraech-mit-prof-petra-plininger-a2166481.html)
Es möge nicht mehr der Trojaner nach Parteibücher greifen, sondern die
"freien Geister" mögen ein Genossen ihrer Wahl zu ihren Vertreter küren.
Auf so einfachen Wege möchten die Genossen sich Demokratie samt
Opposition einkassieren.

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