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Thies Christophersen: Die Auschwitz-Lüge (f'up)
(zu alt für eine Antwort)
Schorsch
2005-03-21 17:15:37 UTC
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Raw Message
...Anmerkung: Ich habe die dringende Bitte an alle Leser, die gleichen
Fragen zu stellen, wenn Sie von jemandem hören, daß er in einem KZ
war. Wenn Sie eine Antwort bekommen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie
mir eine Kopie senden würden. Meine Anschrift: Thies Christophersen,
2341 Mohrkirch. Der ehemalige Herr Oberbürgermeister aus Frankfurt,
Herr Arndt, schrieb an unseren Kameraden Schönborn, daß sein Vater
und die Schwester seiner Mutter von den Nazis "ermordet" wurden. Er
schrieb: "Sie können sich deshalb wohl vorstellen, daß ich sehr genau
weiß, wo die Schuldigen für diese Verbrechen zu suchen sind..." Ich
habe auch an Herrn Arndt einen freundlichen Briefgeschrieben und keine
Antwort mehr bekommen.


Aussagen von ehemaligen KZ-Häftlingen

Der Mitvorsitzende der "Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin e.V.", Siegmund Weltlinger, hat am 10. Januar
1968 im Amerika-Haus einenVortrag gehalten. Auch ersagte, obwohl er
Insasse eines Konzentrationslagers war: "Bis zur Befreiung 1945 hatte
ich nichts von Massenvernichtungslagern erfahren." Mir wird immer
vorgeworfen, daß ich ja selbst nicht Insasse (Häftling) eines
Konzentrationslagers gewesen sei. In dem Verlage von Codac Juifs,
Bruxelles-ixelles 1, B.P. 48, erschien ein Buch von Bernard Klieger
unter dem Titel "Der Weg den wir gingen".
Wir zitieren Auszüge:
"... Einführung: Über jedes Lager herrschte ein Kommandant, dann kam,
in hierarchischer Reihenfolge: der Lagerführer, der Rapportführer
(Auschwitz hatte drei), die Blockführer, von denen jeder die Aufsicht
über einen Block hatte, und schließlich die Bewachungsmannschaft.
Alle diese Personen waren Angehörige der SS und traten - im Prinzip -
nicht allzu stark in Erscheinung. Jeder Block hatte eine
Blockältesten, der Häftling war. Er hatte ein eigenes, ziemlich
luxuriös eingerichtetes Zimmer, bekam bessere Verpflegung und trug
Kleider von erstklassigen Schneidern angefertigt.
Es gab auch noch eine ganze Anzahl anderer .Prominente' in Auschwitz,
wie beispielsweise die Ärzte, die einem vorbildlichen Krankenhaus
vorstanden.
Mancher, der im Lager ein fürstliches Leben führte, konnte sich nicht
rühmen, ein gleiches in der Freiheit geführt zu haben." Seite 18:
"Endlich stand das Lager und - man muß es zugeben - es war großartig.
Die einzelnen Stuben waren gut eingerichtet, in den Obergeschossen
waren große, luftige Schlafsäle erbaut worden, und vor allem, es
verfügte über vorbildliche Wasch- und Toilettenräume. Man hatte ein
Luxuslager errichtet. Straßen wurden angelegt und gepflastert,
Badebaracken und Desinfektionskammern aufgestellt, und die Häftlinge,
die aus anderen KZs nach Auschwitz gebracht wurden, waren erstaunt
über die modernen und gepflegten Bauten.
Scheinbar hatte der erste Kommandant von Auschwitz den Ehrgeiz gehabt,
aus seinem Lager ein Modellager zu machen." Seite 28:
"Unter Hößler*) verlor das Lager seinen Charakter als KZ. Für unsere
Begriffe wurde es ein Sanatorium. Selbst das Schlagen hörte auf. Für
die Juden kam eine goldene Zeit und Hößler ging selbst soweit, eines
Tages zu erklären, daß er keinen Unterschied zwischen Reichsdeutschen
und Juden kenne." Seite 29 "Die SS-Angehörigen, die in unserem
Kommando arbeiteten, waren bis auf wenige Ausnahmen ganz passable
Menschen. Fast die ganze Arbeit wurde von Juden geleistet."
Seite 31
"Untersturmführer Dr. Kunike führtedie biologische Abteilung, dem ich
uneingeschränkt bescheinigen kann, daß er wirklich anständig und
menschlich war. Nicht etwa deswegen, weil er heimlich sein Essen
mitverschiedenen Häftlingen teilte, nein, wegen seinesganzen Benehmens
uns gegenüber. Wenn er mit uns sprach, fühlten wir, daß er uns als
gleichberechtigt ansah. Er diskutierte mit uns über historische und
philosophische Themen in einer Form, die uns vergessen ließ, daß wir
.Häftlinge' waren und er unser .Herr'. Wir waren seinesgleichen und
benahmen uns so, als ob wir im Empfangssalon seiner Villa versammelt
wären. Das KZ war in solchen Momenten in weite, nebelhafte Entfernung
gerückt." Seite 34 "Aber auch sonst wurde .organisiert'. Häftlinge,
die in der SS-Schlächterei arbeiteten, brachten Würste und andere
Fleischwaren mit, deren Verkauf natürlich nur gegen Zigaretten
erfolgte. Oder die Blockschreiber gaben beim Empfang der täglichen
Brotration die Anzahl der Belegschaft höher an, als sie in
Wirklichkeit war. Unser Blockschreiber meldete fast hundert mehr."
Seite 34 "Im Lager wurde alles organisiert', was nicht niet- und
nagelfest war.
Sie (die Rapportführer) öffneten die Schränke der Prominenten und
fanden dort meist erhebliche Quantitäten Zigaretten, Schnaps,
Schokolade und ähnliche gute Dinge.
*) Es ist Hoeß gemeint.
Ein Kommando, das Hygiene-lnstitut Raisko, hatte den Häftlingen, die
bei ihm arbeiteten, zu Weihnachten 90 Kilo Makkaroni geschenkt."

Seite 35
"Auch auffallend viel Kognak wurde Weihnachten bei ihm getrunken und
Kognakwar nicht billig. 700 bis 800 Zigaretten kostete eine Flasche."
Woher hatte Kurt Weber, der Blockälteste von Block 13, wohl soviel
Zigaretten? Kurt Weber war ein niederträchtiger Kerl. Weber behauptete
immer, er sei kommunistischer Landtagsabgeordneter für Thüringen
gewesen, doch war er mit einem grünen Winkel ( = Zeichen für
Kriminelle) ins Lager gekommen."

Seite 36
"Für mich war Hößler (Lagerführer) ein Problem. Undenkbar, daß man
es hier mit jemanden zu tun hatte, der der altgewohnten SS-Tradition
nicht gefolgt wäre und - trotz seines Berufes Mensch blieb.
Ein alter SS-Mann, der sich so väterlich gegen uns benahm - aus reiner
Menschlichkeit? Er gestatte den Juden sogar den Besuch des Kinos, das
ihnen früher streng verboten war."
Seite 37
"Jawohl - Auschwitz verfügte über ein Kino und auch noch über ein
Bordell. Im Block 24a waren 10 bis 12 Frauen .beruflich' tätig."
Seite 38
"Im Lagerwar auch eine Musikkapelle, sogar eine ausgezeichnete,
zusammengesetzt aus polnischen Häftlingen."
Seite 38
"Sonntagnachmittag spielte die Kapelle auf dem Platz vor der Küche
für die Häftlinge leichte Musik. Hößler (Lagerführer) ging noch
einen Schritt weiter in dem Bestreben, uns das leben so angenehm wie
möglich zu machen. Er gestattete die Formierung eines Kabaretts und
bald hatten wir täglich Vergnügungsveranstaltungen. Einen Abend
Kinovorführung, einen Abend wirklich ausgezeichnete Künstlerkonzerte
und wieder einen Abend Kabarett."
Seite 40
"Es ließ sich nun wirklich gut leben in Auschwitz. Wir machten uns die
Arbeit leicht und die Capos blickten weg, wenn wir faulenzten, zu essen
hatten die meisten auch genügend, die einen durch .Organisation', die
anderen bekamen genug Suppe geschenkt von denen, die an der
Häftlingssuppe kein Interesse mehr hatten. Hunger herrschte also nicht
mehr."
Seite 44
"Einige Tage vor dem 19. September war Auschwitz von amerikanischen
Flugzeugen bombardiert worden. In einem Gebäude, das als SS-Unterkunft
diente, arbeitete das Kommando ,Bekleidungs-werkstatt'. Einige hundert
Schuster und Schneider. Dieses Gebäude wurde von mehreren Bomben
getroffen und bei den Häftlingen gab es 60 Tote."
Seite 49
"Er (Lagerführer Hößler) bat uns, im Lager bekanntzugeben, daß von
heute ab jeder Häftling das Recht habe, ihn einfach auf der
Lagerstraße anzusprechen, wenn er Grund zu irgendeiner Beschwerde
habe"
Seite 51
"Über die politische und militärische Lage waren wir soweit
informiert, wie die deutschen Zeitungen, von denen wireinige abonnieren
und lesen durften, es beliebten, sie wiederzugeben."
Seite 65
"Schlojme und Jankel waren vorher in der Desinfektion tätig, einem
Kommando, bei dem fast nichts zu tun war. Die Kleidungs- und
Wäschestücke, die von den Transporten stammten, mußten sie in die
Desinfektionsapparate stecken und warten, bissie desinfiziert waren.
Außerdem war dieses Kommando eine ausgezeichnete
,0rganisationsquelle'. Sie suchten sich die besten Stücke heraus und
verschacherten sie. Beide zeigten mir einmal ihre Schränke, und ich
war sehr erstaunt über die Dinge, die darin lagen. Speck, Schinken,
die feinsten Salamiwürste, bester englischer Kuchen, Schweizer Käse
in Schachteln, Ölsardinen, frische Eier, Bohnenkaffee, echter
schwarzer Tee - kurz Dinge, die man selbst außerhalb des Lagers nur
noch dem Namen nach kannte - die aber noch vorhanden sein mußten, da
sie ja sonst die Beiden nicht hätten haben können. . ."

Springer wünscht keine Zeugen

Am 23. Februar 1974 stand in dem "Hamburger Abendblatt" folgende kleine
Anzeige: Suche KZ-Vergasungs-Augenzeugen. Carlus Baagoe, 2 Hamburg 39,
Wessetyring 63. Die suchen wir auch. Weder wir - noch Herr Baagoe hat
welche gefunden. Doch Herr Baagoe ließ nicht locker. Am 16.3. 1974 bat
er das "Hamburger Abendblatt" folgende Anzeige zu veröffentlichen:
Weitere Widerleger der Vergasungslügen gesucht. C. Baagoe, Hamburg 36,
Wesselyring 63.
Die Antwort des Axel-Springer-Verlages darauf: Die Anzeige vom 23.
Februar haben wir veröffentlicht, weil wir davon ausgingen, daß Sie
für Entschädigungsansprüche an den Staat Augenzeugen benötigen. Aus
dem neuen Anzeigentext erkennen wir aber, daß Sie eine ganz andere
Absicht verfolgen, und unser Verlag sieht sich deshalb außerstande,
den neuen Anzeigentext erscheinen zu lassen. gez. Janzen Warum nur ist
der Axel-Springer-Verlag nicht daran interessiert, Augenzeugen der
Massenvergasungen ausfindig zu machen. Wenn es solche Zeugen gibt, dann
sollte doch gerade dieser Verlag daran interessiert sein, daß die
Berichte über Massenvergasungen auch durch Zeugen belegt werden.
Wie recht hatte John Swaiton, langjähriger Herausgeber der "New York
Times", mit seinem Trinkspruch:
"Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde, wissen das, und
ich weiß es gleichfalls.
Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich
und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr: Die
Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu
verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich und sein Land und
seine Rasse um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu
verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewaltigen hinter
den Kulissen. Wirsind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie
am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser
Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle
Prostituierte."
Aus "Bauernschaft" Juni 1974


Leserzuschriften

1
Ihr Heft "Die Auschwitz-Lüge" bricht ein neudeutsches Tabu. Die
Propaganda von den deutschen Verbrechen mit der Wahrheit zu
konfrontieren, haben noch wenige versucht. Die angeblich deutschen
Kriegsverbrechen, zusammen mit angeblichen deutschen
Weltherrschaftsplänen, sind nicht nur das Fundament der auf
Wiedergutmachung gerichteten deutschen Nachkriegspolitik. Das Tabu vom
verbrecherischen Charakter des Nationalsozialismus wird in Ihrer
Schrift auch stark angekratzt. Damit wird sogar der feindseligen
Haltung der Siegermächte gegenüber Deutschland die moralische
Begründung entzogen. Sicher haben Sie dem "Normal-Wohlstands-Michel"
da zuviel zu schlucken gegeben. Trotzdem haben Sie recht. Ohne
persönliche Kenntnisse zu haben - wie Sie -, habe ich mich mit der
Literatur über "Nazi-Welteroberungspläne" und "Endlösung der
Judenfrage" (Vergasung 6 Millionen angeblich ermordeter Juden)
beschäftigt. Dabei habe ich festgestellt, daß es sich dabei
größtenteils um einseitige parteiliche Propaganda handelt, die in
einer pluralistischen Gesellschaft legitimerweise gar nicht der
Wahrheit entsprechen muß. Es bleiben, z. B. bei den angeblich 6
Millionen ermordeten Juden, einige wenige Zeugenaussagen, z. B. von
Hoess und Hoettl, unter denen sich auffallend viele Agenten und
"Widerstandskämpfer" befinden und denen die eidlichen Aussagen vieler
"Nazis" entgegenstehen. Was sie über Auschwitz berichten, findet -
bezogen auf die ganze "Endlösung der Judenfrage" - eine
bemerkenswerte Parallele in der Aussage des Reichsministers Lammers vor
dem "Nürnberger Tribunal". Wolf Dieter Rothe, 6000 Frankfurt/Main 50

2
Aussage des Reichsministers Dr. Lammers vor dem Nürnberger Tribunal,
ITM Band XI, Seite 61: Die Endlösung der Judenfrage ist mir zum
erstenmal bekanntgeworden 1942. Da habe ich erfahren, daß der Führer
angeblich über Göring einen Auftrag gegeben hat an den
SS-Obergruppenführer Heydrich zur Lösung der Judanfrage. Den näheren
Inhalt dieses Auftrages kannte ich nicht und infolgedessen, da ich
keine Zuständigkeiten hatte, habe ich mich zunächst ablehnend
verhalten, als ich aber dann etwas wissen wollte, habe ich mich
selbstverständlich zunächst mit Himmler in Verbindung setzen müssen
und ihn gefragt, was denn eigentlich unter Endlösung der Judenfrage zu
verstehen sei. Da hat mir Himmler erwidert, er habe vom Führer den
Auftrag, die Endlösung der Judenfrage herbeizuführen, beziehungsweise
Heydrich und sein Nachfolger hätten diesen Auftrag, und dieser Auftrag
bestände im wesentlichen darin, daß die Juden aus Deutschland
evakuiert werden sollten. Ich habe mich mit dieser Zusage zunächst
einmal beruhigt und mich abwartend verhalten, weil ich annahm, Ich
würde ja nun irgendwie, ich hatte ja keine Zuständigkeiten, ich
würde irgend etwas in dieser Frage von Heydrich oder von seinem
Nachfolger Kaltenbrunner bekommen. Da nun nichts einging, wollte ich
mich selbst darüber informieren und habe auch noch im Jahre 1942 einen
Vortrag beim Führer angemeldet, worauf mir der Führer gesagt hat, ja,
es wäre richtig, er hätte Himmler den Auftrag zur Evakuierung
erteilt, er wünschte aber im Krieg keinen Vortrag mehr über diese
Judenfrage.

3
Es ist merkwürdig, aber wenn man einmal richtig nachdenkt, dann ist
Ihr Bericht viel glaubhafter als alle bisherigen Zeitungs- und
Femsehberichte über Auschwitz. Mich hat Ihre Schrift sehr nachdenklich
gemacht. Ich glaube Ihnen, aber das darf ich leider nicht laut sagen,
denn ich bin Beamter bei der Post. Name und Anschrift bekannt

4
"Ich danke Ihnen für die Zusendung des Heftes KRITIK Nr. 23, DIE
AUSCHWITZ-LÜGE, und erlaube mir, Ihnen meine Hochachtung für den
Inhalt auszusprechen. Mir ist längst bekannt bzw. schon immer bekannt
gewesen, daß die Anschuldigungen gegen Deutschland und unser Volk als
ins riesenhafte aufgebauschte Obertreibungen aufzufassen sind mit dem
Ziel, unser Volk für immer zu Heloten zu stempeln. Neu war mir aber,
daß Sie selbst dazu als glaubhafter Zeuge aussagen können." Groth,
Groß Rheide

5
Herzlichen Dank für die Zusendung der aufschlußreichen Papiere,
besonders das KRITIKHEFT Nr. 23, DIE AUSCHWITZ-LÜGE. Der Inhalt ist
wahrhaft erschütternd. Ist es denn wirklich ein großer Betrug? Es ist
doch wohl nun klar, daß der Kampf gegen das Weltjudentum offen
geführt werden muß. Ganz sachlich ohne Haß. Die sittliche
Überlegenheit der weißen Menschheit über den orientalischen "Melting
Pot", das Gemisch aus afrikanischer, asiatischer und europäischer
Substanz, muß sich durchsetzen . . . Es wird nicht leicht sein, den
jüdischen Obermut zu brechen: "Wir sind die mächtigste Nation der
Welt. Worauf es ankommt, ist politischen Druck auszuüben. Wir haben
die Macht und wissen sie anzuwenden." Das Fundament ist Geld und Lüge.
Dr. G. A. Wislicenus aus Westerburg

6
15 Jahre lang hatte man uns mit Vergasungen in Dachau, Buchenwald und
Bergen-Belsen belogen. Als dieses Schwindelgebäude kläglich
zusammengebrochen war, log man weiter von Vergasungen in Auschwitz usw.
Für mich stand fest: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht." Die
erste Bestätigung meines Verdachtes war die Behandlung Rassiniers
durch Höcherls Polizisten gelegentlich des Auschwitz-Prozesses in
Frankfurt/Main. (Höcherl war damals noch CDU-Innenminister.) Die
zweite Bestätigung war mir die USA-Senatamtliche Veröffentlichung
"Morgenthau-Diary". Der Versuch, die Auschwitz-Greuel schon November
1944 in die Völker zu lancieren, wurde von Stimson und Morgenthau
rasch abgeblasen, als USA-Reporter Schütte zu bohren anfing. Nach der
Kapitulation gab es keine Hemmungen im Lügen mehr. Die dritte
Bestätigung ist mir Ihre Schrift. Für mich besteht heute kein Zweifel
mehr, daß Auschwitz ein eben solcher Schwindel ist wie Dachau. Ich bin
Ihnen dankbar. Dr. Gerd Peters, Heikendorf

7
Mit Ihrem Bericht über Auschwitz haben Sie Ihre Erlebnisse
geschildert. Das ist Ihr gutes Recht. Man könnte es auch als eine
Gegendarstellung zu den unglaublichen anderen Berichten werten. Auch
das ist ein in den Pressegesetzen verankertes Recht. Daß ehemalige
SS-Führer, die in Auschwitz tätig waren, die
"unumstößlichewahrheit" erst von unseren "Umerziehern" erfuhren -
und sie glaubten - mag vielleicht mit ihrer Leidenszeit in den
lnternierungslagem zusammenhängen. Name und Anschrift bekannt

8
Die Lüge ist im Krieg eine gewaltige Waffe. Goebbels, so sagte man
mir, hätte das deutsche Volk belogen oder jedenfalls nicht immer die
Wahrheit gesagt. Der Engländer aber war im Lügen geschickter. Er hat
das deutsche Volk - also seinen Feind - belogen. Wir haben diese
Lügen geglaubt, und wir glauben diese Lügen heute noch. Doch
gleichzeitig müssen wir nun feststellen, daß Goebbels in sehr vielen
seiner Aussagen und Propaganda doch recht hatte. Das hat sogar
Churchill mit seinem Ausspruch: "Wir haben das verkehrte Schwein
geschlachtet" zugeben müssen. England gehört zu den großen
Verlierern des letzten Krieges - genauso wie Goebbels es vorausgesagt
hat. Ein Leser aus der Schweiz, Name und Anschrift bekannt

9
Ich glaube sogar, daß diesmal die Welt erwacht. Es kann sogar zu
einer, vielleicht sogar recht rabiaten weltweiten Auflehnung kommen
gegen die ewigen Stänkerer, Hetzer und Lügner. Gehen Sie mal durch
die Straßen der Welt, z. B. durch die von Brasilien. Das Volk zeigt
Ihnen dann seinen Unwillen, daß man ihm heute, also eine Generation
nach dem letzten Weltringen, noch und immer wieder diesen Hetz-Quatsch
vorsetzt, wie er auch hier noch von einigen Zeitungen - natürlich
für gutes Geld - bis heute lanciert wird. ...
Alfred Winkelmann, ltatiaia/ Brasilien

10
Was ist aus den Menschen geworden? Diener und Knechte. Sie jubeln den
Siegern zu - auch wenn es unsere Feinde sind. Natürlich hätten sie
auch uns zugejubelt, wenn wir als Sieger heimgekehrt wären. Wir haben
nicht gesiegt, weil wir verraten wurden. Heute sind die Verräter die
Helden, und wir werden angespuckt. Deutschland, Heimat, wie tief bist
du gesunken. Aber dennoch, ich liebe dich und kann meinen Glauben an
dich nicht aufgeben, trotz allem, was geschehen ist. Ein ehemaliger
Soldat der Waffen-SS

11
Bericht über meine persönlichen Eindrücke von dem KZ-Lager Auschwitz
im Jahre 1944. Angeregt durch die mir in diesem Jahr bekannt gewordenen
Berichte des Amtsgerichtsrats Dr. von Briesen und des ehemaligen
Hauptmanns Nadolski über das KZ-Lager Bergen-Belsen habe ich mich
entschlossen, auch meine eigenen Eindrücke von dem KZ-Lager Auschwitz,
die ich bei mehreren Besuchen dieses Lagers im Jahre 1944 gewonnen
habe, schriftlich niederzulegen. Ich betone zuvor, daß ich diese
Eindrücke nicht erst jetzt oder etwa auf Grund des sog.
Auschwitzprozesses mir in Erinnerung zurückgerufen habe, sondern daß
ich über diese Dinge nachgedacht habe, seitdem nach dem unglücklichen
Ausgang des Krieges immer wieder die unglaublichsten Schilderungen
über die deutschen KZ verbreitet wurden. Ich habe bei Gesprächen mit
den verschiedensten Menschen über dieses Thema wiederholt diese meine
Eindrücke im wesentlichen so, wie ich sie hier aufzeichne,
wiedergegeben. Mehrere derartige Gespräche in meinem Kollegenkreis
führten im Jahre 1965 dazu, daß einer der Teilnehmer mich bei der
Justizbehörde als "Neofaschisten" denunzierte. Ich habe jedoch auch im
Disziplinarverfahren meine Schilderung aufrechterhalten müssen, weil
sie der Wahrheit entspricht. Geglaubt wurde mir allerdings nicht; mir
wurde lediglich zugebilligt, daß ich insoweit "getäuscht worden war".
Im Jahre 1944 war ich Ordonnanzoffizier im Stabe der
Fallschirm-Flakabt. 12. Meine Einheit war von Mitte Juli bis etwa Mitte
September in der Nähe des KZ-Lagers Auschwitz zum Schutz von
lndustrieanlagen, in denen auch die Häftlinge des Lagers arbeiteten,
eingesetzt. Der Abteilungsstab lag in dem kleinen Dorf Osiek, das
unweit von Auschwitz lag. Wir erhielten unsere Verpflegung während
dieser Zeit - jedenfalls zum Teil - aus dem KZ-Lager, das u. a.
eine eigene Schlächterei und eine eigene Bäckerei hätte. Ich war mit
dem Verpflegungsbeamten und dem Adjutanten unserer Abteilung mehrfach
in dem Lager, das erste Mal zum Zwecke der näheren Absprachen über
die Regelung der Verpflegung unserer Abteilung. Ein anderes Mal waren
wir offiziell zu einer Besichtigung des KZ-Lagers eingeladen. Im ganzen
bin ich meiner Erinnerung nach 3 oder 4 mal im Lager gewesen. Bei
keinem dieser Besuche habe ich Vergasungseinrichtungen,
Verbrennungsöfen, Marterinstrumente oder ähnliche grausige Dinge
gesehen. Das Lager machte einen gepflegten Eindruck, ließ auf eine
hervorragende Organisation schließen und hatte neben den schon
genannten Handwerksbetrieben noch weitere, wie z.B. Schusterei und
Schneiderei. Für die Unterbringung der Häftlinge waren große
Baracken vorgesehen, die alle mit Betten ausgestattet waren. In den
Handwerksbetrieben waren übrigens ausschließlich Häftlinge
beschäftigt. Mich erinnerte dieses Lager in seiner Art an das
Arbeitsdienstlager, in dem ich meine halbjährige Arbeitsdienstpflicht
ableistete, nur daß es natürlich wesentlich größer war. Bei keinem
meiner Besuche konnte ich feststellen, daß die Häftlinge, soweit sie
im Lager anwesend waren (das waren die in den einzelnen Lagerbetrieben
beschäftigten oder die zur Sauberhaltung des Lagers kommandierten
Häftlinge), schlecht oder gar unmenschlich behandelt wurden. Dieser
mein Eindruck deckt sich auffallend mit dem, den Herr von Briesen
hinsichtlich des KZ Bergen-Belsen gewonnen hat. Bei einem meiner
Besuche sah ich sogar, daß die in dem Büro der Lagerleitung
beschäftigten weiblichen Häftlinge - dem Aussehen nach handelte es
sich um Jüdinnen - alle eine Flasche Milch an ihrem Arbeitsplatz
stehen hatten. Keiner der Häftlinge verhielt sich so, als ob er unter
der Furcht vor Mißhandlungen oder gar unter Todesfurcht stehe.
In letzterer Hinsicht ist mir besonders eine Begegnung mit Häftlingen
im Gedächtnis geblieben. Als ich eines Abends mit mehreren Kameraden
in der Nähe des Lagers stand, beobachteten wir einen langen Zug von
Häftlingen, die von der Arbeit in den Industriebetrieben ins Lager
zurückkehrten. Sie wurden von verhältnismäßig wenigen SS-Männern
- und zwar älteren Leuten - begleitet und machten einen recht
undisziplinierten Eindruck. Sie unterhielten sich laut und lachten
dabei auch. 2 oder 3 Häftlinge traten, als sie uns sahen, aus der
Marschkolonne, machten Front zu uns, öffneten ihre Hosenklappen und
schlugen ihr Wasser ab. Dabei grinsten sie zu uns herüber. Obwohl dies
nur so aufgefaßt werden konnte, daß man uns damit Verachtung bekunden
wollte, nahmen die begleitenden SS-Männer hiervon überhaupt keine
Notiz. Immer wenn ich später etwas über die angebliche Todesfurcht in
den KZ hören mußte, habe ich an diesen Vorfall denken müssen. So
verhalten sich nicht Menschen, die unter ständiger Todesdrohungstehen!

Schließlich kann ich noch bekunden, daB in der deutschen Bevölkerung,
die in Osiek wohnte, nichts über etwaige Greuel oder gar
Massenvernichtungen in dem KZ bekannt war. Jedenfalls hat mir damals
niemand derartiges mitgeteilt. Ergänzend weise ich noch auf folgendes
hin: Im KZ-Museum Dachau befindet sich ein Bild mit der Unterschrift
"Verbrennungsöfen von Auschwitz". Ich meine, darin die Bäckereiöfen
wiedererkannt zu haben, die uns von einem Häftling während des
Backbetriebes gezeigt wurden. Dr. Jur. Wilhelm Stäglich, 2 Hamburg

12
In den ca. 8 Wochen meiner Kommandierung habe ich das KZ-Lager
Auschwitz kennengelernt, so auch den ehemaligen Lagerkommandanten
SS-Ostubaf. Baer. Nach langen Jahren wurde er im Raum
Schleswig-Holstein aufgestöbert und ist in Untersuchungshaft gestorben
bzw. hat sterben müssen. Wie ich mich erinnern kann, war er
Frontoffizier und ist in das Lager versetzt worden. Er war
aufgeschlossen und gestand mir, daß er über das Eigentum der
Häftlinge nicht bestimmen und wegen eines Koffers, um den ich ihn bat,
wollte er nicht den Kragen riskieren. Inzwischen habe ich einen
Unterführer kennengelernt, und auch er hat dies bestätigt, so auch,
wenn jemand sich an den Häftlingen vergriffen hat, mit Straflager zu
rechnen. In diesen Wochen habe ich festgestellt, daß die einzelnen
Arbeitskommandos nur von Kapos angeführt wurden, und daß auch von
ihnen die Häftlinge mit Fußtritten attraktiert worden sind. 14 Tage
lang war auch meine Familie im Lager. Das Lagerleben selbst hatte einen
ruhigen Verlauf. Was nach dem Zusammenbruch erfolgt ist und noch heute
propagiert wird, ist ein Hochspielen und eine Verleumdung der
Tatsachen. Seit Jahrzehnten wird der Verdummungs- und
Verlumpungsfeldzug der Umerziehung vorangetrieben, und dies mit Erfolg.
Die heutige Jugend kennt auch nichts anderes, ihre Erzieher beugen sich
vor den derzeitigen Machthabern, das rote Parteibuch ist für sie
ausschlaggebend. . . Franz Krause aus Dassel

13
Ich bin glücklich über das Licht, das Sie mit Ihrem Bericht über
Auschwitz in ein fürchterliches Dunkel bringen! Die Deutschen sollten
Ihnen dankbar dafür sein, aber auch die Juden sollten es nicht als
Unglück empfinden, daß ihnen von den Deutschen weniger angetan wurde,
als bisher angenommen wurde. Im Grunde genommen trägt Ihre Aussage
besser zur deutsch-jüdischen Aussöhnung bei als andere Aktionen! " .
U. B. aus F.

14
6 Millionen sind eine Lüge und Mord ist Greuel. Die Mär von 6
Millionen getöteten Juden ist eine Greuel-Lüge - und jeder, der
diese Lüge verbreitet, ist ein Hetzer. U. F. aus B.

Wir bitten um weitere Zuschriften, besonders von Augenzeugen, und sind
besonders dankbar, wenn wir diese mit Namen in der nächsten Ausgabe
der KRITIK veröffentlichen dürfen.


Ihr
KRITIK-Verlag
Schorsch
2005-03-21 17:21:12 UTC
Permalink
Raw Message
...1) Alle diese Schriften können über den KRITIK-Verlag, 2341
Mohrkirch, bezogen werden.


Der Zeuge Dr. Georg Konrad Morgen
Der Zeuge Dr. Georg Konrad Morgen, jetzt Rechtsanwalt in
Frank-furt/Main, hat im IMTProzeß in Nürnberg vor dem Internationalen
Militär-Tribunal ausgesagt, daß er als SS-Richter eine Reihe von
Konzentrationslagern überprüft hat. Ich zitiere aus seiner Aussage:
Morgen: Untersucht wurden von mirWeimar-Buchenwald, Lublin, Auschwitz,
Sachsenhausen, Oranienburg, Hertogenbosch, Krakau, Plaschow, Warschau
und das Konzentrationslager Dachau. Nach mir noch andere.
In Krakau und Warschau gab es meines Wissens keine Konzentrationslager.
Was der Zeuge da untersucht haben könnte, bleibt unklar. Was Plaschow
ist, weiß ich nicht. Ein Konzentrationslager Plaszow, nördlich von
Krakau, soll es nach Gerald Reitlinger gegeben haben.
RA Peickmann: Wieviele Fälle haben Sie etwa untersucht? Wieviel sind
abgeurteilt worden? Wie viele Todesurteile? Morgen: Ich habe etwa 800
Fälle bearbeitet, das heißt 800 . . . etwa 800 Aktenstücke, wobei
ein Aktenstück mehrere Fälle umfaßte. Während meiner Tätigkeit
gelangten etwa 200 zur Aburteilung. Ich persönlich habe fünf
Kommandanten von Konzentrationslagern verhaftet, zwei wurden nach
gerichtlichem Verfahren erschossen. RA Peickmann: Hatten Sie den
Eindruck gewonnen und zu welchen Zeiten, daß die Konzentrationslager
Menschenvernichtungsstätten waren?
Morgen: Diesen Eindruck habe ich nicht gewonnen. Ein
Konzentrationslager ist keine Menschenvernichtungsstätte. Ich muß
sagen, schon der erste Besuch in einem Konzentrationslager - ich
erwähnte, daß der erste Weimar-Buchenwald gewesen ist -brachte für
mich eine außerordentliche Überraschung. Das Lager liegt auf waldigen
Höhen mit wunderbarer Fernsicht, die Anlagen sind sauber, frisch
gestrichen, viel Rasen und Blumen, die Häftlinge waren gesund, normal
ernährt, braun gebrannt, von irgendeinem besonderen Tempo der Arbeit.
.. Vorsitzender: Von welchem Zeitpunkte sprechen Sie?
Morgen: Ich spreche von dem Beginn meiner Untersuchungen, Juli 1943.
RA Peickmann: Welche Delikte haben Sie festgestellt? Morgen: Verzeihen
Sie, ich war noch. . . darf ich fortfahren? RA Peickmann: Fassen Sie
sich etwas kürzer. Morgen: Die sonstigen Lagereinrichtungen waren
tadellos in Ordnung, besonders der Krankenbau. Die Führung des Lagers
in Händen des Kommandanten Diester war darauf angelegt, den
Häftlingen ein menschenwürdiges Dasein zu bereiten. Die Häftlinge
hatten freien Post- und Briefverkehr, sie hatten eine große
Lagerbücherei, selbst mit fremdsprachigen Werken, sie hatten Variete,
Film, sportliche Wettkämpfe und sogar ein Bordell. Ähnlich wie
Buchenwald sind ungefähr alle anderen Konzentrationslager eingerichtet
gewesen. Zitiert aus: Wolf Dieter Rothe "Die Endlösung der Judenfrage"
Dr. Morgen hat umfangreiche Aussagen auch über angebliche Vergasungen
gemacht. Insoweit ist er den Lügen des Kriminalkommissars Wirth
aufgesessen, wie Henning Fikenscher in seiner Monographie nachgewiesen
hat.
Die Aussagen Dr. Morgens über die allgemeinen Zustände der
Konzentrationslager beruhen dagegen auf seinen eigenen Wahrnehmungen.
Eingesandt von Rechtsanwalt E.Engelhardt, Nürnberg
Eine Stimme aus Amerika


Keine "Gaskammer"
Der US-amerikanische Richter Stephen S. Pinter, der in Dachau nach dem
Kriege stationiert war und offensichtlich das, was dort im Namen der
Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, mißbilligte, schrieb in der
amerikanischen katholischen Wochenzeitung "Or u Sunday Visitor": " Ich
war nach dem Kriege für 17 Monate als Rechtsanwalt des amerikanischen
Kriegsministeriums in Dachau und kann bezeugen, daß es in Dachau keine
Gaskammern gegeben hat. Was den Besuchern und Touristen dort gezeigt
und irrtümlich als "Gaskammern" beschrieben wurde, war ein
Krematorium. Es gab auch keinerlei Gaskammern in irgendeinem anderen
Konzentrationslager in Deutschland. Uns wurde erzählt, in Auschwitz
habe es eine Gaskammer gegeben, doch da sich dieses in der russischen
Besatzungszone befand, wurde uns eine Untersuchung nicht gestattet,
weil die Russen dies nicht zuließen." Aus der "Deutschen Stimme" 3.
Jahrgang Nr. 5 Anmerkung: Damit ist noch nichts über Auschwitz gesagt.
Dennoch ist diese Zuschrift sehr wichtig, da anfangs auch von
"Vergasungen" in den KZs auf deutschem Reichsgebiet geredet wurde und
heute noch geredet wird. Am 6.6. 1977 schrieb der "Münchener Merkur"
in einem Artikel von Herrn Herbert Asam noch "Wie in Dachau gefoltert
und gemordet wurde". Fernerwird in der selben Zeitung berichtet, daß
Erzbischof Levebvre zu Gast bei der Prinzessin Pallavicini war. In
diesem Artikel wird behauptet, daß die Eltern des Erzbischofs in
Dachau vergast worden seien. Unsere Leserin Frau Karoline Ederer aus
München schrieb darauf einen Brief an den Erzbischof. Es wurde ihr
mitgeteilt, daß der Vater wohl im Konzentrationslager Sonnenberg im
März 1944 gestorben sei und seme Mutter sei in der Heimat eines
natürlichen Todes gestorben sei.
Von dem CDU-Abgeordneten Erik Blumenfeld, Hamburg, ist bekannt, daß er
im KZAuschwitz gewesen sei. Ich schrieb ihm einen freundlichen Brief
und bat um eine Unterredung. Er antwortete auch und teilte mir mit,
daß er gerne mit mir sprechen würde, aber im Moment würde es keinen
Zweck haben, einen Termin zu vereinbaren, da er keine Zeit hätte. Ich
habe daraufhin ihm meine Fragen schriftlich gestellt. Es sind die
Fragen, die ich immer wieder stelle.

1. Wann waren Sie in Auschwitz?
2. In welchem Lager und welchem Block waren Sie?
3. Wurden Sie zur Arbeit eingesetzt - und wo arbeiteten Sie?
4. Können Sie mir noch Namen und Anschriften von Mithäftlingen oder
SS-Bewachern nennen?
5. Sind Ihnen Pakete oder Post ausgehändigt worden - und konnten Sie
selbst schreiben?
6. Konnten Sie Kantine, Lagerkino, Gottesdienste besuchen?
7. Kennen Sie das Lager in Raisko?
8. Wo waren nach Ihrer Meinung die Vergasungsanlagen?
9. Haben Sie diese Anlagen selbst gesehen?
10. Wieviele Menschen sind nach Ihrer Meinung in Auschwitz vergast
worden?
11. Wie und wo wurden die Leichen beseitigt?
12. Haben Sie das, was Sie heute über Auschwitz wissen, aus eigener
Erkenntnis gewonnen, oder haben Sie das erst nach dem Kriege erfahren?
13. Haben Sie eine Haftentschädigung erhalten? Wenn ja, in welcher
Höhe und von welcher Stelle?
14. Haben Sie als Belastungszeuge in NS-Prozessen aussagen müssen?
15. Haben Sie auch ehemalige SS-Angehörige oder Männer der
Lagerverwaltung entlasten können - und wissen Sie noch Namen (und
eventuell Anschrift) von diesen Leuten?
16. Kennen Sie das in unserem Verlag erschienene Buch "Die
Auschwitz-Lüge"?
17. Meinen Sie, daß es der Völkerverständigung dient, wenn man sich
heute noch, 30 Jahre nach Beendigung des Krieges, gegenseitig die
Greueltaten vorhält?

Diesen Brief mit den Fragen veröffentlichte ich in der "Bauernschaft"
4/75. Eine Antwort habe ich von Herrn Blumenfeld nicht bekommen. ...
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