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Orbans Klartext-Rede gegen die Islamisierung Europas am 30.04.2017
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Frank Bügel
2017-04-02 00:34:23 UTC
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Orbáns Klartext-Rede gegen Islamisierung: EU muss Migrationspolitik
schleunigst ändern

Ungarns Premier Viktor Orbán fürchtet "eine dominante muslimische Präsenz
in Westeuropa, noch während unserer Lebenszeit." Die EU müsse ihre Politik
ändern, falls Europa weiterhin "der großartigste Ort der Welt" bleiben
wolle...

Beim Treffen der konservativen "Europäischen Volkspartei" auf Malta hat
gestern Angela Merkel ihre Asylpolitik verteidigt. Kurz zuvor hatte einer
ihrer schärfsten Gegner das Wort, Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán.
Hier seine Rede, die klare Forderungen stellte.

Orbáns Rede

"Unser Thema heute ist die Zukunft Europas. Wir Mitteleuropäer haben
jahrzehntelang unter kommunistischen Diktaturen und sowjetischer
Militärbesatzung gelitten. Wir sind Gott dankbar, dass wir uns Europa
wieder anschließen und Mitglieder der Europäischen Union werden konnten.

Unserer Ansicht nach ist Europa der beste Ort der Welt für menschliches
Leben. Momentan. Wir können in Freiheit und Wohlstand und in unserem
eigenen kulturellen Umfeld leben. Momentan.

Wenn wir an die Zukunft denken, sehen wir ernsthafte Gefahren, deshalb
müssen wir aufrichtig und offen darüber sprechen. Das ist eine
Vorraussetzung unseres zukünftigen Erfolges.

Wir haben eine Krise um die Wettbewerbsfähigkeit. Wir haben eine
Migrationskrise. Wir haben eine Sicherheits- und Terrorismuskrise. Wir
haben eine demographische Krise. Und wir haben eine außenpolitische Krise -
mit einer destabilisierten Ukraine und einem brodelnden Balkan.

Deshalb muss ich sagen, dass die Zukunft Europas einen Schatten auf die
Gegenwart wirft. (...) Und das erklärt, warum radikale Parteien Rückhalt
gewinnen konnten, sogar hier auf diesem erfolgreichsten Kontinent der
Welt."

Migration "Trojanisches Pferd des Terrorismus"

"Bezüglich der Migrationskrise hatten wir vor zwei Jahren in Madrid vor
allem Fragen - nun haben wir vor allem Beweise: Migration erwies sich als
das Trojanische Pferd des Terrorismus. Migration stellte sich als die
falsche Lösung für den Arbeitskräftemangel heraus. Migration entpuppt sich
mehr und mehr als NGO-Business. Migration brachte ans Licht, dass wir
signifikantes antisemitisches Potential nach Europa hereingelassen haben.
Migration ließ erkennen, dass die Neuankömmlinge eher in Parallel-
gesellschaften leben, anstatt sich in die Mitte der Gesellschaft zu
integrieren.

Seit unserem letzten Kongress in Madrid wurde offensichtlich, dass die
Sprache der liberalen politischen Korrektheit unfähig ist, die wahren
Gefahren der Migration zu benennen und zu verstehen."

Warnung vor "dominanter muslimischer Präsenz"

"Wir Mitteleuropäer erwarten, dass es - wenn die Dinge so weiter laufen -
eine dominante muslimische Präsenz in Westeuropa geben wird, sogar noch
während der Lebenszeit unserer Generation. Ich verstehe, dass die Linken
uns unter ideologischen Druck setzen, damit sich der Westen schuldig fühlt
für die Kreuzzüge und den Kolonialismus, doch diese linksgerichtete Politik
entwaffnet Europa intellektuell gegen die Invasion der muslimischen
Migration."

Reform der Einwanderungspolitik nötig

"Wir Mitteleuropäer möchten unsere Einwanderungspolitik komplett
reformieren. Grenzen müssen unter vollständige Kontrolle gebracht werden.
Glauben Sie niemand, der sagt, dass dies unmöglich ist. Wir Ungarn schützen
die Grenzen der EU über hunderte von Kilometern - in der Tat ohne größere
Hilfen der EU, wir leiden sogar unter Beschuss aus Brüssel. Wir sind der
lebende Beweis, dass Verteidigung möglich ist. Das ist die wahre
Solidarität.

Wir müssen diejenigen von unserem Territorium entfernen, die illegal
gekommen sind und wir müssen uns weigern, irgendeinen EU-Mitgliedsstaat als
nicht-sicheres Land zu bezeichnen. Der Menschenrechtsgerichtshof muss
dringend reformiert werden, denn seine Richtersprüche sind eine Bedrohung
für die Sicherheit der europäischen Völker und eine Einladung an Migranten.
Und das Schlüsselelement [wäre]: Jedes juristische Verfahren sollte
außerhalb des EU-Territoriums stattfinden, in dem man sichere Orte an der
Küste Libyens einrichtet. Es ist klar, dass wir jenen helfen müssen, die in
Not sind. Wir sollten Hilfe an jene Orte liefern, wo sie gebraucht wird und
nicht das Problem zu uns bringen."

EU-Außenpolitik muss reformiert werden

"Ich schlage vor, auch die Außenpolitik der EU zu reformieren. Wir müssen
offen reden, auch wenn es weh tut. Wir sind dabei, riesige Fehler zu
machen. Unsere gescheiterte Politik hat zur Destabilisierung des Nahen
Ostens und Nordafrikas beigetragen. Der Fakt, dass wir dies gemeinsam mit
den Amerikanern begangen haben, ist keine Entschuldigung.

Die Länder dieser Region wurden nicht von Edelmännern regiert vor unserer
korrupten Intervention, doch die Situation war nicht annähernd so schlimm,
wie sie jetzt ist. Wir haben uns wie pyromanische Feuerwehrleute verhalten.
Alles was ich dazu sagen möchte ist: Wenn wir einen Ameisenhaufen
zertreten, sollten wir nicht überrascht sein, wenn die Ameisen uns
überrennen."

Balkan in EU integrieren

"Wir müssen aufwachen und eine neue europäische Außenpolitik verkündigen,
die auf Stabilität fokussiert ist. Das gilt auch für Erdogans Türkei. Falls
Millionen von Migranten wieder über den Balkan marschieren sollten, würde
es unmöglich sein, die Stabilität aufrechtzuerhalten. Und Mazedonien kann
nicht ohne Gruevskis Partei stabil bleiben. Die Stabilität des Balkans
erfordert schnellstmöglich eine Neuwahl in Mazedonien.

Ich begrüße unsere Resolution zur künftigen Erweiterung der EU. Für die
Stabilität des Balkans müssen wir Montenegro schnellstmöglich aufnehmen und
die Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien und Serbien vorantreiben. Ich
wünsche [Serbiens] Premierminister Vucic viel Glück für die Wahl am
Wochenende. Meine Heimat ist das Tor zum Balkan. Ich sehe jeden Tag, wie
der russische, türkische und amerikanische Einfluss wächst, während der
Einfluss der Europäischen Union abnimmt. Das ist eine schlechte Politik und
es ist Zeit, dass wir das ändern."

Sozialismus in Europa wäre "fatal"

"Die Linken haben einen klaren Aktionsplan, um Europa zu transformieren.
Sie wollen Millionen Muslime hereinlassen. Sie wollen das
Subsidiaritäts-Prinzip abschaffen. Sie wollen unseren Arbeitsmärkten
bürokratische Regeln aufzwingen. Sie wollen die Steuern erhöhen und
letztlich wollen die Sozialisten den Sozialismus in Europa errichten.

Das wäre für Europa fatal. Wir würden unsere christliche Identität
verlieren, unsere Wettbewerbsfähigkeit und auch die Hoffnung auf
Vollbeschäftigung. Ich schlage vor, wir nehmen den intellektuellen und
politischen Kampf mit den Linken an.

Wir sind die Volkspartei (...), wir sollten keine Angst davor haben, dass
linke Kritik uns Populisten nennt. Wir wissen, das wir das nicht sind. Die
EVP sollte der Fürsprecher und das Flaggschiff eines Europas sein, in dem
es Raum für unsere christliche Identität gibt, für unseren Nationalstolz,
Raum für unsere traditionellen Familienwerte und unsere Workfare-
Gesellschaften.

Wenn wir möchten, dass Europa der großartigste Ort der Welt bleibt, dann
muss sich die EU ändern. Und um wegweisend zu sein, müssen wir - die
Europäische Volkspartei - uns selbst ändern. Ich bin mir sicher, dass wir
heute einen Schritt in die richtige Richtung unternommen haben." (La
Valletta, 30.03.2017) http://tinyurl.com/k5mbey6 (Epoch Times)
http://www.kormany.hu/en/the-prime-minister/the-prime-minister-s-speeches/speech-of-viktor-orban-at-the-epp-congress
Fritz
2017-04-02 06:30:15 UTC
Permalink
Post by Frank Bügel
Orbáns Klartext-Rede gegen Islamisierung: EU muss Migrationspolitik
schleunigst ändern
Orban ist keinesfalls Maßstab für ein freies, prosperierendes,
sozial-liberales Europa!

Seine zum Teil rückwärtsgewandten Ansichten, ziehen Leute wie
deinereiner an, wie das Licht die Motten .....
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDIDH = do hockn de do de imma do hockn
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